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INEOS Grenadier: Eine Idee wird Realität

3. Mai 2022 -
INEOS Grenadier - © Martin Grasberger
© Martin Grasberger

Kürzlich hatten ausgewählte Medienvertreter das Vergnügen, den neuen Ineos Grenadier live und in Action zu erleben. Auf holprigen Traktorwegen mit jeder Menge Spurrinnen, Felsbrocken und Schlaglöchern zeigte er eindrucksvoll, was er draufhat. – Ein echter Geländewagen, der schon vor seinem Verkaufsstart für Furore sorgt.

Was Automobilkonzerne in diesen Zeiten einer zunehmend urbanen Käuferschicht als „Geländewagen“ präsentieren, lässt eingefleischte Offroad-Afficionados und berufsbedingte Nutzer geländetauglicher Fahrzeuge meist milde lächeln oder bisweilen verzweifeln. Abgasnormen, Sicherheitsvorschriften und Absatzkennzahlen veranlassen immer mehr Hersteller, das Offroad-Segment ihres Portfolios auszudünnen und auf den Publikumsliebling „SUV“ zu setzen.

Vollgepackt mit allen elektronischen Annehmlichkeiten, findet man die Robustheit hier eher im Design als im Fahrwerk, weshalb der Lebensraum des modernen SUV meist in gepflegten Forststraßen endet. Wer Geländetauglichkeit ohne Kompromisse und Schnickschnack sucht, wendet sich zusehends dem Gebrauchtwagenmarkt zu, wo die Preise für alte Haudegen, wie Defender, Landcruiser und Co. mittlerweile schwindelerregende Höhen erreichen.

Da sorgte 2018 ein Gerücht für gehöriges Raunen in der Offroad-Szene: Ein gewisser Sir Jim Ratcliffe, britischer Unternehmer und Milliardär, hege den Plan, einen Geländewagen mit den legendären Eigenschaften des „alten“ Land Rover Defender, aber ohne dessen berüchtigte Mängel und auf dem heutigen Stand der Technik bauen zu wollen. Was der Legende nach als Skizze auf einem Bierdeckel im kleinen Pub „The Grenadier“ seinen Anfang nahm, konnten Interessierte seit 2020 auf der Website von INEOS in stetigen Entwicklungsschritten heranwachsen sehen. Ende April präsentierte das Unternehmen erste Vorserien-Fahrzeuge des GRENADIER im kleinen, aber feinen Rahmen – und das WEIDWERK war dabei!

Das Modell mit  Dieselaggregat. - © Martin Grasberger
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Die Teststrecke ging unter anderem über einen Rückeweg. - © Martin Grasberger
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Tiefe Spurrinnen werden ebenso gemeistert, ... - © Martin Grasberger
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... wie tiefe Pfützen - und das mit Leichtigkeit! - © Martin Grasberger
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Auch der Benziner steht seinem Dieselbruder um nichts nach. - © Martin Grasberger
© Martin Grasberger
Er machte auf der Teststrecke eine ebenso gute Figur. - © Martin Grasberger
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Robuste Bedienknöpfe: Bei diesem Anblick mussten wir zuerst an ein Hubschraubercockpit denken. - © Martin Grasberger
© Martin Grasberger

Als wir an diesem strahlend schönen Tag das Präsentationsgelände am Fuße der Seckauer Alpen betreten, bannen die drei Prototypen sofort unsere Blicke und lassen unzweifelhaft erkennen, wessen Patenkinder sie sind. So sehr uns die archaische Kraft puristischer Formen auch anzieht, wir müssen unsere kribbelnde Neugierde noch etwas zügeln und werden erst einmal herzlich begrüßt.
Das Team um Leif Scholz, den verantwortlichen Manager für den deutschsprachigen Raum, nimmt uns zuvorkommend in Empfang, und zu einem herzhaften Frühstück erhalten wir ein kurzes Briefing. In entspannter, fast familiärer Atmosphäre erfahren wir, dass die Testfahrzeuge Tausende Geländekilometer hinter sich hätten und das Innenleben teilweise noch aus dem 3D-Drucker stamme. Hier ist nichts behübscht, es wird nichts verborgen – Ehrlichkeit und Authentizität scheinen bei INEOS gelebte Philosophie zu sein.
„Dann lasst uns mal fahren!“, diese Worte klingen für uns wie ein Hebschuss, und wir nehmen im dunkelgrünen (tja, wir sind eben eindeutig Jäger!) Modell mit Dieselaggregat Platz. Ein erster Blick in den Innenraum lässt uns an ein Hubschraubercockpit denken, da die Anordnungen robuster Bedienknöpfe sich nicht nur auf die üblichen Bereiche beschränken. Zwischen den Safarifenstern (ein absolutes „Must-Have“, wenngleich Sonderausstattung!) befindet sich das Overhead-Bedienfeld mit allen Schaltern, die für die Fahrt in schwerem Gelände benötigt werden. Da es dort bekanntlich etwas bewegter zugeht, befinden sich neben den Knopfreihen kleine Metallbügel, die den Fingern während der Fahrt Halt geben und das feinmotorische Betätigen der Druck- und Kippschalter ermöglichen. Absolut praxisnahe und optisch kaum zu schlagen!

Der bayerische Sechszylinder mit 490 Nm Drehmoment lässt das Fahrzeug mit seinen 2,5 Tonnen Leergewicht eindrucksvoll angaloppieren, als ihm Werner, unser Instruktor, am Beginn der Teststrecke kurz die Sporen gibt. Dann biegen wir von der Forststraße auf einen Rückeweg ab, der bald auch diese Bezeichnung nur mehr mit Nachsicht verdient. Felsbrocken, tiefe Spurrinnen und Mulden nimmt der Grenadier mit einer unglaublichen Leichtigkeit unter die Achsen, die serienmäßigen Recaro-Sitze mit perfektem Seitenhalt stabilisieren Fahrer und Beifahrer gekonnt; eine auffällige Diskrepanz zwischen dem, was wir durch die Frontscheibe auf uns zukommen sehen und dem, was wir innerhalb des Fahrzeuges spüren, wird deutlich. Gewichtsverteilung, Achsverschränkung und Antriebstechnik scheinen so perfekt aufeinander abgestimmt zu sein, dass der Ritt durch das schwere Gelände beinahe wie eine Spazierfahrt wirkt. Der Grenadier ist eindeutig in seinem Element und noch lange nicht an seinen Grenzen!

Erst als wir aussteigen, um Fotos und Videos zu machen, wird uns richtig bewusst, was die hochwertigen Fahrwerkskomponenten des Grenadier zu meistern imstande sind.
Die abschließende Fahrt mit dem Benziner zaubert uns erneut ein breites Grinsen ins Gesicht und ein Hochgefühl in den Bauch – eine Präferenz unter den Motorvarianten ist wahrlich schwer zu treffen, zumal die Entwicklungen am Treibstoffmarkt bisherige Überlegungen längst eingeholt haben.
Auf der Heimfahrt sind wir uns einig – das ist wohl das letzte, ernsthafte Geländefahrzeug moderner Bauart. Willhaben-Faktor 100. Cheers, Sir Ratcliffe!
Doch überzeugen Sie sich selbst!