Neuankömmlinge im Revier

Goldschakal am Sandstrand
Rasche Ausbreitung: Der Goldschakal profitiert von den milder werdenden Wintern sowie der Ausweitung der landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Die Nilgans und der Goldschakal sind zwei Wildtiere, die ursprünglich nicht in Österreich vorkamen. Während die aus Afrika stammende Nilgans als Ziervogel nach Europa gebracht wurde, hat der Goldschakal sich auf natürliche Weise aus
Süd-Osteuropa ausgebreitet.

Die Fauna und Flora auf der Erde ist äußerst divers, ebenso wie deren Lebensräume. Während auf einer Seite des blau-grünen Planeten Kängurus durch die Steppe springen, zieht auf der anderen Seite das Rotwild durch die Wälder. Jedes Lebewesen bevorzugt bestimmte biotische und abiotische Umweltfaktoren wie Nahrung, Temperatur, Niederschlag etc. – also eine bestimmte ökologische Nische, um überleben, wachsen und sich paaren zu können. Jedoch sind hier einige anpassungsfähiger als andere. Anpassungsfähige Arten wie die Nilgans oder der Goldschakal haben in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass sie sich in verschiedensten Lebensräumen durchsetzen können. Doch was bedeutet die Ankunft der Neuankömmlinge in den Revieren Niederösterreichs?

Neuankömmling: Die Nilgans
Wie der Name der Nilgans bereits vermuten lässt, ist sie ursprünglich in Afrika beheimatet. Aufgrund ihres Aussehens wurde sie im 18. Jahrhundert als Ziervogel nach Europa gebracht. Seit den 1970ern steigen die Bestände stark und sie breitet sich über die Niederlande in Richtung Deutschland aus. Im Jahr 1981 konnte in Deutschland, genauer gesagt im Niederrhein, die erste Brut nachgewiesen werden. Von Westdeutschland aus verbreitete sich die Nilgans primär über Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz in Richtung Osten und Süden, bis sie schließlich im Jahr 1996 auch brütend in Bayern nachgewiesen werden konnte. Seit Sommer 2025 gibt es auch die ersten Meldungen in Niederösterreich, aus den Bezirken Amstetten, Melk und Tulln. Warum dies ein Problem werden kann, zeigt ein genauerer Blick auf die Lage in Deutschland und den Niederlanden.

Problemkind
In unserem Nachbarland Deutschland ist die Nilgans mittlerweile in 54  % der Reviere anzutreffen (2017 waren es noch 37 %). Vergleicht man dieses Wachstum mit jenem der Graugans, so kann die heimische Wildgans nicht mit dem Neobiont mithalten (kommt in 51 % der Reviere vor). Die steigenden Nilgans­bestände wirken sich primär negativ auf die landwirtschaftlichen Flächen aus. Sie fressen anderen Wildtieren am Grünland die Nahrung weg und sorgen zusätzlich durch ihren Vertritt dafür, dass wenig Gras nachwachsen kann. In den kalten Wintermonaten weichen sie zusätzlich auf Getreideäcker aus. Im Jahr 2010 hat die Nilgans etwa € 400.000 Graslandschäden in den Niederlanden verursacht.
Auch in den Großstädten treibt die Nilgans ihr Unwesen. Immer mehr und mehr Tiere verschmutzen durch ihren Kot Parks, Liegewiesen, Strände sowie Badegewässer. Zu viel Gänsekot kann zu einer Eutrophierung (=Überdüngung) der Gewässer führen und das Risiko für verschiedene Bakterienarten, unter anderem die Blaualgenblüte, erhöhen.
Manche größere Flughäfen Deutschlands müssen sich mittlerweile an die steigenden Nilgansbestände anpassen. Ein Vogelschlagmanagement sorgt dafür, dass Nilgänse keine Gefahr für Flugzeuge darstellen sollen. So wird unter anderem durch eine Langgras­bewirtschaftung sichergestellt, dass die Grünflächen in unmittelbarer Umgebung des Flughafens unattraktiv für den Neobionten sind.

Durchsetzungskraft
Die Nilgans verursacht jedoch nicht nur Probleme für uns Menschen, sondern ist auch für die heimische Fauna eine Herausforderung. Erfahrungen aus Deutschland und den Niederlanden zeigen, dass es sich um eine konkurrenzstarke Wildgansart handelt, die aggressives Verhalten gegenüber anderen Vogelarten aufweist. Sie kann heimische Wasservögel verdrängen, wodurch diese weniger Nahrung zur Verfügung haben. Heikel ist dies vor allem während der Mauserzeit, wenn die Vögel flugunfähig sind und schwer auf andere Nahrungsflächen ausweichen können.
An Selbstbewusstsein fehlt es dem Neuankömmling nicht, denn selbst mit Habicht und Mäusebussard nimmt er es auf. Er vertreibt die Greifvögel aus ihrem eigenen Nest, wodurch diese erneut brüten müssen und es zu einer erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit kommen kann. Immer wieder übernimmt die Nilgans auch die Nistplätze anderer Entenvögel und attackiert dabei die Küken von Graugans, Stockente und Co. Vielerorts ist die invasive Wildgans bereits der dominante Wasservogel geworden. Bisher gibt es aber noch keinen Hinweis darauf, dass die steigenden Nilgansbestände zu messbaren Bestandsrückgängen anderer Vogelarten geführt hätte. Es bedarf somit einer dauerhaften Beobachtung, um zu evaluieren, ob das aggressive Verhalten sowie die Nestübernahme der Nilgans langfristige Effekte auf die heimische Fauna hat.

Managementmaßnahmen
Um den steigenden Nilgansbeständen entgegen zu wirken, werden in Deutschland und den Niederlanden diverse Methoden zur Bestandsregulierung durchgeführt. In unserem Nachbarland existiert beispielsweise ein bundesweites Management- und Maßnahmenblatt für die Nilgans, das jagdliche und nicht-jagdliche Methoden anführt. Die Jagd auf die Nilgans ist in allen deutschen Bundesländern, mit Ausnahme von Berlin und Hamburg, erlaubt, variiert jedoch in der Dauer der Bejagung (zwischen drei Monaten und ganzjähriger Bejagung). Die Bejagung wird unter anderem in Form von Lockjagden durchgeführt. An jenen Orten, an denen ein Schusswaffeneinsatz verboten ist, setzt man auf Lebendfallen oder Netzfang, insofern es laut Landesrecht erlaubt ist. Ergänzend zur Jagd wird bei einfach zugänglichen Brutplätzen ein Gelegemanagement – ein gezieltes Anstechen oder Austauschen der Eier – zur Reduzierung des Bruterfolges durchgeführt. Speziell in Städten findet ein Lebensraum- und Vegetationsmanagement statt. Man lässt Grünflächen bewusst länger wachsen, da Nilgänse kurzrasige Flächen bevorzugen. Darüber hinaus werden temporäre Zäune aufgestellt, um besonders ansprechende Gebiete für den Neobionten nicht sichtbar zu machen mit der Hoffnung, dass die Tiere die Flächen nicht aufsuchen – eine Methode, die vermutlich während der Mauser erfolgreich sein kann. Zusätzlich wird mittels Öffentlichkeitsarbeit auf die Invasivität der Nilgans hingewiesen und Fütterungsverbote verhängt.
In den Niederlanden werden neben der bereits genannten Bejagung und dem Gelegemanagament verschiedene Präventionsmaßnahmen durchgeführt. Dazu zählen visuelle Maßnahmen (z.B. Vogelscheuchen), akustische Vergrämung (z.B. Schreckschuss) oder die Anwesenheit von Menschen um die Vögel zu stören. Darüber hinaus haben mehrere Provinzen durch Zusammenarbeit einen gemeinsamen Datensatz erschaffen, der Grundlage für ein Gänsemanagement (inkl. Nilgans) ist, mit dem Ziel Wildschäden durch Gänse so gut wie möglich einzudämmen.

Situation in NÖ
Im Sommer 2025 kamen die ersten Wildschadensmeldungen, hervorgerufen von der invasiven Wildgansart, aus Niederösterreich. Die Jägerinnen und Jäger konnten jedoch nicht eingreifen, da die Nilgans derzeit keine Schusszeit hat. Das Problem ist jedoch, dass Wildgänse – und dazu zählt auch die Nilgans – unter Paragraph 3 im NÖ Jagdgesetz als Wild angeführt sind, und somit die Jagdausübungsberechtigen für Wildschäden durch Nilgänse grundsätzlich haften, auch wenn diese keine Schusszeit haben.
Um die niederösterreichischen Jägerinnen und Jäger zu unterstützen und ein Eingreifen zu ermöglichen, soll die Nilgans mit der kommenden Jagdgesetznovelle (Stand 11.12.2025; Details über die Ergebnisse der Jagdgesetznovelle siehe Februar- & Märzausgabe 2026 des WEIDWERKs) eine ganzjährige Schusszeit erhalten. Dadurch können die Bestände künftig reguliert und die Nilgans durch die Bejagung aus wildschaden­anfälligen Gebieten gelenkt werden. Derzeit tritt die Nilgans in Niederösterreich nur regional auf, doch ein Blick nach Deutschland und in die Niederlande lässt darauf schließen, dass sich ihr Verbreitungsgebiet auch in Niederösterreich rasch ausdehnen wird. Für die Jägerinnen und Jäger wird das voraussichtlich jagdliche Herausforderungen (z.B. Wildschadensthematik), aber auch Chancen (neue Wasserwildart) mit sich bringen.

Neues Raubwild im Revier: Der Goldschakal
Über die letzten drei Jahrzehnte hat sich der ursprünglich vor allem in Südosteuropa vorkommende Goldschakal zunehmend in Mittel- und Westeuropa verbreitet1. Aktuell sind in 34 Ländern Europas Nachweise des Goldschakals dokumentiert worden. In etwa einem Drittel dieser Länder wurde das Vorkommen erst innerhalb der letzten 10 Jahre nachgewiesen. Dies macht den Goldschakal zu einer der sich am schnellsten ausbreitenden Wildarten, die bislang dokumentiert wurden. Tendenz weiterhin steigend.

Hintergründe der Ausbreitung
Die Ursachen für die rasche Ausbreitung des Goldschakals sind vielfältig und werden in der Wissenschaft weiterhin diskutiert. Das breite Spektrum der in Europa genutzten Lebensräume – von Feuchtbiotopen über Agrarflächen und Wälder bis hin zu nördlichen Breiten in Norwegen – verdeutlicht die hohe Anpassungsfähigkeit dieser Wildart. Als maßgebliche Einflussfaktoren werden jedoch der Klimawandel mit zunehmend milderen Wintern sowie die Ausweitung landwirtschaftlich
genutzter Flächen vermutet. Zu den begünstigenden Faktoren zählen zusätzlich die Schutzmaßnahmen der Europäischen Union, eine steigende Akzeptanz von Beutegreifern in der Gesellschaft sowie das Fehlen des Wolfs in bestimmten Regionen.

Ankunft in Niederösterreich
Der erste Goldschakal in Österreich wurde 1987 in der Steiermark nachgewiesen. Aufgrund einer der europäischen Kernpopulationen im angrenzenden Ungarn erfolgte bereits 1988 der erste Goldschakal-Nachweis in Niederösterreich. Seitdem häufen sich neue Nachweise im gesamten Bundesland.
Diese Entwicklung soll sich nun auch im Jagdrecht niederschlagen: Mit der kommenden Jagdgesetznovelle ist geplant (Stand 11.12.2025), den Goldschakal als jagdbare Wildart mit einer regulären Schusszeit vom 1. Juli bis zum 31. März in das NÖ Jagdgesetz aufzunehmen (Details über die Ergebnisse der Jagdgesetznovelle siehe Februar- & Märzausgabe 2026 des WEIDWERKs).

Nahrungsspektrum des Goldschakals verglichen mit dem Rotfuchs
Die prozentuale relative Häufigkeit des Auftretens der in den analysierten Losungen aus Österreich, Ungarn und Polen identifizierten Nahrungskategorien des Goldschakals (blau) und des Rotfuchses (orange). Die Nahrungskategorien umfassen: Pflanzenmaterial (PM), Kleinsäuger (KS), Schalenwild (SW), Federwild (FW), Wirbellose (W), Hasenartige (H) und Nutztiere (NT)

Nahrungsspektrum des Goldschakals – ein Vergleich mit dem Rotfuchs
Der Goldschakal liegt in Körpergröße und Gewicht zwischen Rotfuchs und Wolf. Damit stellt sich die Frage, ob diese in Niederösterreich noch recht neue Raubwildart in ihrer Nahrungsökologie eher großen Beutegreifern wie Wolf oder Luchs entspricht oder eher kleineren wie etwa dem Rotfuchs.
Goldschakale sind hoch flexible opportunistische Allesfresser. Das Nahrungsspektrum kann dementsprechend abhängig von Nahrungsverfügbarkeit, Standort und Jahreszeit stark variieren.
Eine 2024 durchgeführte vergleichende Nahrungsstudie mit dem Rotfuchs in Mitteleuropa ergab eine Nahrungsüberlappung von bis zu 93 % hinsichtlich der relativen Häufigkeit konsumierter Nahrungskategorien (siehe Grafik Seite). Die Studie basierte auf 176 Rotfuchs- und Goldschakallosungen aus Österreich, Ungarn und Polen, die mithilfe speziell ausgebildeter Spürhunde gesammelt und anschließend im Labor analysiert wurden.
Übereinstimmend mit den Ergebnissen bestehender Nahrungsstudien wurde gezeigt, dass in Mitteleuropa die Nahrung des Goldschakals hauptsächlich aus Kleinsäugern, Pflanzenmaterial und Schalenwild besteht.
Der Anteil des Schalenwildes setzt sich dabei jedoch – ähnlich wie beim Rotfuchs – überwiegend aus Fallwild sowie aus von der Jägerschaft im Revier zurückgelassenem Aufbruch zusammen. Die Annahme einer erhöhten Prädation des Rehwilds durch den Goldschakal ließ sich anhand lediglich einer positiv nachgewiesenen Losung innerhalb der Studie nicht bestätigen. Tatsächlich von Goldschakalen gerissenes Schalenwild spielte auch weiteren bestehenden Nahrungsstudien zufolge insgesamt nur eine geringe Rolle. Frischlinge, Kälber und Kitze sowie in Ausnahmefällen auch adulte, meist erkrankte Stücke Schalenwild können jedoch opportunistisch gerissen werden. Häufig konsumiertes Pflanzen­material umfasste vor allem Gräser, Mais, Samen und diverse Fruchtarten.
Wirbellose, insbesondere Insekten, sowie Hasenartige, Vogelarten und deren Gelege können grundsätzlich – abhängig von der Jahreszeit – ebenfalls genutzt werden, machten jedoch nur einen eher geringen Anteil aus. In anderen Nahrungsstudien konnten auch Abfallreste wiederholt nachgewiesen werden.

Prädation von Nutztieren
Im Zusammenhang mit der Ernährungsökologie des Goldschakals stellt sich in der Öffentlichkeit auch die Frage nach der potenziellen Gefahr für Nutztiere. Das Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs (ÖZ) vermeldete in Österreich im Jahr 2024 insgesamt 55 durch den Goldschakal gerissene Nutztiere, wobei es sich ausschließlich um Schafe handelte. In den Jahren zuvor wurden neben Schafen auch gerissene Ziegen und Damwild dokumentiert. Diese Statistiken zeigen, dass Nutztiere grundsätzlich gerissen werden können. Nahrungs­analysen aus Mitteleuropa zeigen jedoch auch, dass ihr Anteil im Nahrungsspektrum meist gering bleibt oder auf Sekundärnutzungen zurückzuführen ist.

Rotfuchs (Vulpes vulpes) im Schnee
Nahrungskonkurrent: Der Rotfuchs und der Goldschakal überschneiden sich in ihrem Nahrungsspektrum

Rotfuchs: Konkurrenz oder Koexistenz
Nutzen zwei Arten innerhalb eines Lebensraumes ähnliche, jedoch begrenzt verfügbare Nahrung, kann dies zu direkter Konkurrenz führen. Die weniger
dominante Art kann dadurch gezwungen sein, aufgrund der stärkeren Konkurrenz auf alternative Nahrungsquellen auszuweichen.
Dementsprechend kann der im direkten Vergleich größere und teilweise im Rudel vorkommende Goldschakal in unmittelbarer Konkurrenz theoretisch auch den Fuchs verdrängen.
Die vergleichende Nahrungsstudie kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Eine hohe Nahrungsüberlappung beider Arten kann darauf hinweisen, dass ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Dadurch muss keine der potenziell in direkter Nahrungskonkurrenz stehenden Arten auf alternative Nahrungsquellen ausweichen.

Der Goldschakal in Niederösterreich
Um die Verbreitung und den möglichen Einfluss des Goldschakals auf andere Wildarten weiterhin zu dokumentieren, ruft der NÖ Jagdverband zu einer landesweiten Erhebung auf. Ziel ist es, das Vorkommensgebiet des Goldschakals in Niederösterreich zu dokumentieren und damit eine fachliche Grundlage für Managementmaßnahmen zu schaffen.
Der Jagdverband ersucht daher alle Jägerinnen und Jäger, vorhandene und neue Foto- und Videonachweise von Goldschakalen unter Angabe von Datum, Name und Reviernummer an jagd@noejagdverband.at einzusenden.
In Gebieten mit Goldschakal-Vorkommen können Fotofallen gezielt an genutzten Pässen sowie an Wegen, Schneisen oder Rückegassen aufgestellt werden, da Goldschakale diese Strukturen gerne nutzen.
Die Daten werden streng vertraulich behandelt, und in Verbreitungskarten anonymisiert ausschließlich auf Ebene der von der EU vorgegebenen 10×10 km-Rasterquadrate dargestellt. Damit sind Rückschlüsse auf konkrete Reviere ausgeschlossen.

Cover des Buches Der Goldschakal
Der Goldschakal
von Dr. Jennifer Hatlauf
Die Präsenz von Goldschakalen in Europa ist ein relativ neues Phänomen, das auf ihre Ausbreitung in den letzten Jahrzehnten zurückzuführen ist. Historisch gesehen waren Goldschakale in Europa hauptsächlich in Südosteuropa und auf der Balkanhalbinsel verbreitet. Wird es Veränderungen im Ökosystem durch diese „neue“ Tierart geben? Wie können wir den Goldschakal, seine Lebensweise und aktuelle Ausbreitung in Zukunft erforschen?
€ 35,– Aureus Verlag, ISBN: 978-3-903532-00-7, 264 Seiten, über 450 Abbildungen.

Quellenangabe:
1) Spassov N, Acosta-Pankov I (2019) Dispersal history of the golden jackal (Canis aureus moreoticus Geoffroy, 1835) in Europe and possible causes of its recent population explosion. Biodiversity Data Journal 7: e34825. https://doi.org/10.3897/BDJ.7.e34825

2) Kojola I, Henttonen H, Heikkinen S, et al. (2023) Golden jackal expansion in northernmost Europe: records in Finland. Mammalian Biology 104:101–105. https://doi.org/10.1007/s42991-023-00382-3

3) Trouwborst A, Krofel M, Linnell JDC (2015) Legal implications of range expansions in a terrestrial carnivore: the case of the golden jackal (Canis aureus) in Europe. Biodiversity Conservation 24:2593-2610. https://doi.org/10.1007/s10531-015-0948-y

4) Kays R, Crofoot MC, Jetz W, et al. (2015) Terrestrial animal tracking as an eye on life and planet. Science 348:6240. https://doi.org/10.1126/science.aaa24

5) Lanszki J, Heltai M (2010) Food preferences of golden jackals and sympatric red foxes in European temperate climate agricultural area (Hungary). Mammalia 74:267-273. https://doi.org/10.1515/MAMM.2010.005

6) Šálek M, Červinka J, Banea O, et al. (2014) Population densities and habitat use of the golden jackal (Canis aureus) in farmlands across the Balkan Peninsula. European Journal of Wildlife Research 60:193200. https://doi.org/10.1007/s10344-013-0765-0

7) Hatlauf J, Böcker F, Wirk L, et al. (2021) Jackal in hide: detection dogs show first success in the quest for golden jackal (Canis aureus) scats. Mammal Research 66:227-236. https://doi.org/10.1007/s13364020-00537-4

8) Krofel M, Giannatos G, Ćirović D, et al. (2017) Golden jackal expansion in Europe: A case of mesopredator release triggered by continent-wide wolf persecution? Hystrix 28:9-15. https://doi.org/10.4404/hystrix-28.1-11819

9) Hatlauf J (2025) Der Goldschakal – Lebenskünstler auf leisen Pfoten (Band 1). Aureus Verlag, S. 42-154

10) Hoi-Leitner M, Kraus E (1989) Der Goldschakal, Canis auerus (Linnaeus 1758, in Österreich (Mammalia austriaca 17). Bonner Zoologische Beiträge, 40(3/4), S.197-204

11) Hatlauf J, Hackländer K (2016) Current status of a spreading meso-carnivore in Austria, the golden jackal (Canis aureus). Mammalian Biology 81:3-18. https://doi.org/10.1016/j.mambio.2016.07.023

12) Lanzenstiel KS (2024) A comparative study of golden jackal (Canis aureus) and red fox (Vulpes vulpes) in Central European ecosystems. BOKU University, Masterarbeit

13) Lanszki Z, Purger JJ, Bocz R, et al. (2019) The stone marten and the red fox consumed predominantly fruits all year round: a case study. Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae 65:45-62. https://doi.org/10.17109/AZH.65.1.45.2019

14) Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs (2025) Risszahlen. https://baer-wolf luchs.at/monitoring/risszahlen

15) Hatlauf J & Böcker F (2021): Empfehlungen zur Dokumentation und Beurteilung von Hinweisen des Goldschakals (Canis aureus) in Europa. BOKU-Berichte zur Wildtierforschung und Wildbewirtschaftung 26. Hrsg.: Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ). Universität für Bodenkultur Wien. ISBN 978-3-900932-89-3

16) Elmhagen B, Rushton S (2007) Trophic control of mesopredators in terrestrial ecosystems: Top-down or bottom-up? Ecology Letters 10:197–206. https://doi.org/10.1111/j.1461-0248.2006.01010.x

17) Lanszki J, Heltai M, Szabó L (2006) Feeding habits and trophic niche overlap between sympatric golden jackal (Canis aureus) and red fox (Vulpes vulpes) in the Pannonian ecoregion (Hungary). Canadian Journal of Zoology 84:1647-1656. https://doi.org/10.1139/Z06-147 18) Lanszki J, Kurys A, Szabó L, et al. (2016) Diet composition of the golden jackal and the sympatric red fox in an agricultural area (Hungary). Folia Zoologica 65:310-322. https://doi.org/10.25225/fozo.v65.i4.a3.2016

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