Reportage

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen

September 28, 2020 -
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko

Die Bogenjagd übt auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Aber: Ist sie weidgerecht? Wie läuft die Ausbildung ab? – Ein Blick hinter die Kulissen!

Die Vorstellung, mit Pfeil und Bogen zu jagen, wie es bereits unsere Urahnen getan haben, übt auf zahlreiche Menschen einen besonderen Reiz aus. Und das, obwohl die Bogenjagd in Österreich ver­boten ist! Begeisterte Bogenjäger zieht es daher zwangsläufig ins Ausland. Egal, ob in benachbarte Länder, wie Ungarn oder Italien, oder in exotischere Gefilde, wie Afrika oder Nordamerika. Eines ist allerdings fix: Die Bogenjagd boomt!

Beschäftigt man sich damit nicht eingehend, weiß man auch nicht, dass die Bogenjagd nicht nur ein immenses Können im Umgang mit der Waffe ­erfordert, sondern auch außergewöhnliche Birschfähigkeiten. Immerhin muss man bis auf 20 m an das Stück Wild ­herankommen! Nicht zuletzt ist ein fundiertes Wissen über die zu be­jagende Wildart, den Bogen sowie die passenden Pfeilspitzen unabdingbar!

Bogenjagdschein

Um die Qualifikation zur Bogenjagd zu erwerben, bietet die „Bowhunter ­Federation Austria“, kurz BFA, als ­Österreichs einzige Organisation den Bogenjägerkurs mit dazugehöriger Prüfung und Ausstellung eines international gültigen Bogenjagdscheins an. – Wir waren vor Ort und haben uns ein Bild davon gemacht, was ein waschechter Bogenjäger können muss.

Geballtes Wissen

Frühmorgens treffen die Anwärter für die Bogenjagdprüfung im niederösterreichischen Zöbern ein, allesamt gestandene Jäger. Schnell erfahren wir, dass die Ausbildung zum Bogenjäger bereits Monate vor dem eigentlichen Kurs begonnen hat. Denn ohne Training kann man die Prüfung kaum bestehen. Die Bogenjagdprüfung setzt sich, wie die klassische Jagdprüfung auch, aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Am ersten Tag werden wir alles über die Bogenjagd, die ­Auswahl und Pflege von Bogen und Pfeilspitzen sowie über das richtige Verhalten in der Natur lernen. Weitere Lerninhalte: Rechtliches, Wildhege, Bau von Hochständen, Klettersitze, korrekte Schussplatzierung, Pfeil­wirkung und vieles mehr.

Da Klettersitze (siehe Seite 16) für den Bogen­jäger perfekt geeignet sind, wird im Theoriekurs auch ein tragbarer bzw. fix montierter Baumstand vorgeführt und im Revier praktisch getestet. Abgeschlossen wird dieser Teil mit einer theoretischen Prüfung. Am nächsten Tag folgt der Praxisteil. Hier gilt es, insgesamt sechs Schüsse auf Wildscheiben abzugeben. Insgesamt fünf Treffer müssen in der Kammer landen, um diese Prüfung positiv zu absolvieren. Geschossen wird auf eine Ent­fernung von 15–25 m.

Geschichte

Nach einer kurzen Begrüßung tauchen wir direkt in die Welt der Bogenjagd ein und erfahren, dass europäische Einwanderer in Nordamerika ihre Jagdtechnik sowie ihre Bogenausrüstung durch jene der amerikanischen Ur­einwohner erweitert haben. Dr. Saxton Pope und Arthur Young gelten bis heute als Begründer der modernen Bogen­jagd. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Bogen­jagd wurde im Jahr 1966 gelegt: Gemeinsam mit Tom Jennings entwickelte Holles Wilbur Allen den Compound­bogen – bis heute der am häufigsten für die Jagd ver­wendete Bogen.

Während des gesamten Theoriekurses wird immer wieder die große Ver­antwortung des (Bogen-)Jägers hervor­gehoben. Hier wird Themen, wie dem respektvollen und weidgerechten Umgang mit dem Wild, Ausdruck verliehen.

Weidgerecht?

Der verantwortungsbewusste Bogenjäger muss in der Lage sein, Wild durch einen gezielten Kammertreffer zu erlegen. Wir erfahren, dass die maximale Schussdistanz 25 m in der Deckung sowie 35 m im offenen Gelände betragen soll. Die meisten Stücke werden allerdings auf eine Schussdistanz von etwa 15 m erlegt; es wird dem fermen Jäger schnell klar, dass die Bogenjagd nichts für Ungeübte ist. Ausgezeichnete Birschfähigkeiten, gute Tarnung und ein ausgeprägtes Wissen über das Verhalten des bejagten Wildes sind ein absolutes Muss, um auf diese Distanz an das Wild heranzukommen und es über­listen zu können.

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Barbara Marko

Pfeil & Bogen

Für die Bogenjagd ist ein fundiertes Wissen über die benötigten Jagd­instrumente, analog zur Jagd mit der Büchse, absolute Voraussetzung.

Moderne Bögen verschießen Pfeile mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h und auf eine Entfernung von bis zu 400 m. Auf die für die Bogen­jagd maximal empfohlene Schussdistanz (25–35 m) durchschlägt der Pfeil den Wildkörper in der Regel. Aber: Welcher Bogen passt für welchen Bogenjäger? Hier die drei gängigsten Bogenarten:

  • Langbogen
  • Recurvebogen
  • Compoundbogen

Der Langbogen gilt als der „traditionelle“ Bogen. Er ist gekennzeichnet durch lange, beinahe gerade Wurfarme. Er wird von Schützen verwendet, die ­Interesse an der „traditionellen“ Bogenjagd haben und wenig Wert auf zusätzliche Ausrüstung legen.

Der Recurvebogen ist die etwas ­modernere Ausführung eines traditionellen Bogens. Seine Wurfarme sind regulär etwas kürzer als beim Lang­bogen. Zur Innenseite hin sind seine Wurfarme geschwungen, was mehr Wurfleistung bringt. Der Mittelteil des Recurvebogens weist meist einen „Pistolengriff“ auf, auf dem sich bei Bedarf Visier und anderes Zubehör montieren lassen.

Der Compoundbogen ist, wie bereits erwähnt, der wohl am häufigsten verwendete Jagdbogen. Seine Sehne wird über mit Rollen versehene Wurfarme gezogen. Damit wird zum einen beim Auszug Energie gespeichert und zum anderen das Zuggewicht reduziert. Somit wird es einfacher, den Bogen ­gespannt zu halten, um damit ein Ziel anzuvisieren. Die Reduktion des Zuggewichts beträgt beim Compound­bogen 50–80 %. Auch hier lässt sich ­allerhand Zubehör, wie zum Beispiel ein Visier mit integriertem Rotpunkt, ein Leuchtabsehen oder ein Ent­fernungs­messer, montieren.

Pfeile

Auch die Auswahl der passenden Pfeilspitze – hier gibt es teils erhebliche Unterschiede – wird ausführlich erklärt. Der Pfeilschaft kann aus unterschiedlichen Hölzern gefertigt sein. Das mittler­weile gängigste und am häufigsten genutzte Schaftmaterial für Pfeile ist jedoch Karbon. Die neueste Entwicklung stellen Karbonschäfte, die zusätzlich mit Aluminium überzogen sind, dar, sogenannte „Compositschäfte“. Der Hohlschaft ist in diversen Gewichtsklassen und Spinewerten (Grad der Durchbiegung des Pfeilschafts, Anm.) erhältlich und muss individuell an den jeweiligen Bogen angepasst werden. Diese enthalten meist „Inserts“, das sind Gewindeeinsätze, auf denen mittels Schraubaufsatz die Pfeilspitzen montiert werden ­können.

Wer einen leichten Pfeilschaft bevor­zugt, greift zur Karbonfaser. Der Pfeilschaft aus Karbonfaser ist ­extrem robust, leicht und verfügt über einen geringen Durchmesser. ­Dadurch wird der Luftwiderstand ­reduziert, was wiederum die Flug­geschwindigkeit erhöht. Pfeilschäfte aus Karbon eignen sich besonders für die Jagd auf ­Großwild, da der schmale Durchmesser einen geringen Reibungswiderstand zur Folge hat und somit die Penetration und die ­Eindringtiefe des Jagdpfeils verbessert werden. Für den nichtjagdlichen ­Einsatz eignen sich Pfeilschäfte aus Fiberglas (Hohlröhren).

Wie die Munition einer Büchse, muss auch der Pfeil zum Bogen passen. Wird der falsche Pfeil verwendet, fliegt dieser nicht einwandfrei bzw. ­präzise genug. Zu leichte Pfeile, die das Mindestgewicht für den verwendeten Bogen unterschreiten, können zu Material­schäden oder Verletzungen des Schützen führen.

Auf die Länge kommt es an, zumindest, wenn es um Pfeile geht. Denn auch die Pfeillänge muss ebenfalls an den Bogen angepasst werden. Verwendet man einen zu kurzen Pfeil, kann dies gefährlich werden, da er beim Spannen des Bogens von der Auflage fallen kann. Ein zu langer Pfeil ist wiederum unnötig schwer und verringert den Spinewert. Hier holt man sich am besten Unterstützung beim Bogenfachhändler oder fragt bei erfahrenen Bogenschützen nach.

Bei der Frage der Befiederung scheiden sich die Geister. Hier gilt es, sich zwischen Naturfedern bzw. Kunststoff­fahnen zu entscheiden. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Befiederungstypen; empfohlen wird eine Befiede­rung von 4–5 Zoll, um den nach­teiligen ­aerodynamischen Einfluss der Jagdspitze zu kompensieren. Die Befiede­rung am Pfeilschaft stabilisiert den Schaft im Flug, und zwar durch ­Ausrichtung und den entstehenden Drall. Durch die ­Rotation um die ­eigene Achse hält der Pfeil seine ­Flugbahn und ­beeinflusst somit Geschwindigkeit, Präzision und Durchschlagskraft. ­Generell lässt sich sagen, dass die ­Befiederung größer sein muss als die Schnittbreite der Jagdspitze, die verwendet wird.

Die häufigste Befiederung beim Scheibenschießen ist die gerade auf­gesetzte Befiederung. Drei Federn oder Kunststofffahnen werden in gleichem Abstand symmetrisch auf den Schaft aufgeklebt. Für die Jagd wird meist die gewunden aufgesetzte Befiederung ­bevorzugt. Hier werden die Federn oder Fahnen in einer leicht spiralförmigen Drehung aufgeklebt. Dies erhöht die Rotation und verbessert dadurch die Flugstabilität.

Pfeilspitzen

Je nach Wildart, die man erlegen möchte, gilt es, die richtige Pfeilspitze auszuwählen. Die Spitze des Pfeils ­definiert sich nämlich über ihre ­Funktion. So verwundert es wenig, dass es hier eine Vielzahl an verschiedenen Arten, Formen und Gewichten gibt. Für das Training empfiehlt es sich, die wesentlich günstigeren Übungsspitzen zu verwenden. Bei Jagdspitzen gibt es drei Grundtypen: Pfeilspitzen mit fest­stehenden, austauschbaren und mechanischen, also ausklappbaren Klingenblättern. Traditionelle Bogenjäger ver­wenden meist feststehende. Diese ­Klingen sind durchgängig geschlossen. Austauschbare Klingenblätter können auf dem Jagdspitzkörper ausgetauscht werden.

Die Jagdspitze muss nicht entsorgt werden, wenn eine der Klingen be­schädigt oder kaputt ist. Ausklappbare Klingenblätter liegen vor dem Schuss an, sind also „eingeklappt“, und öffnen sich erst nach dem Auftreffen. Diese Klingen eignen sich für Bögen ab 50 Pfund, da die Klinge zum Öffnen zusätzliche Energie benötigt.

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Barbara Marko

Ausrüstung

Neben Waffe und Munition, also Bogen und Pfeil, benötigt man für die Bogenjagd auch zusätzliche Ausrüstung. Notwendige Ausrüstungskomponenten sind unter anderem Arm- und Fingerschutz, Köcher, Bogenvisier, Sehnen- und Wurfarmdämpfer usw.

Für die Bogenjagd benötigt man adäquate Tarnbekleidung, wie etwa von SITKA (erhältlich bei www.alp-jagd.at), da sich der Bogenjäger an das Wild heranbirschen und mit der Umgebung verschmelzen muss.

Die Bogenjagd ist eine äußerst ­mobile Jagdmethode. Daher wird in der Ausbildung auch der Einsatz verschiedener mobiler Reviereinrichtungen, Baumstände, Klettersitze, Leiterstände usw. besprochen. Dazu fahren wir nach der Mittagspause ins Revier, wo bereits ein Baumstand aufgebaut ist. Hier wird auf die ­verschiedenen ­Modelle, Vor- und Nachteile sowie die Sicherung solcher ­Einrichtungen eingegangen. Klettersitze sind übrigens auch eine kostengünstige Alternative zu „ge­bauten“ Reviereinrichtungen.

Und die Wirkung?

Will man mit dem Bogen auf die Jagd gehen, muss man neben ausgezeichneten Birschfähigkeiten auch ein hervorragender Schütze sein. Auch wenn in der theoretischen Ausbildung grundlegendes Wissen über das Bogenschießen, wie etwa Schussposition, Pfeil auflegen usw., vermittelt wird, müssen die Teilnehmer, um die Prüfung zu bestehen, bereits im Vorfeld trainieren.

Eine höchst spannende Frage, die während der Ausbildung sehr genau behandelt wird, ist die der Schusswirkung. Im Gegensatz zur jagdlichen Kugel, die durch den hochenergetischen Einschlag Knochen und Gewebe zerstört, töten Pfeile durch das Zerschneiden lebenswichtigen Gewebes. Die richtige Platzierung des Pfeils ist somit entscheidend. Die Pfeilspitzen dringen durch Haut, Muskeln und durchschneiden teils sogar Knochen. Sie durchtrennen große Blutgefäße (Arterien und Venen) und verursachen so einen massiven Blutverlust. Meist durchdringen sie den Wildkörper vollständig und hinter­lassen somit sowohl eine Eintritts- als auch eine Austrittswunde. Durch den Blutverlust fällt der Blutdruck, und wird die Lunge perforiert, kollabiert sie. Beides unterbricht die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn. Das Wild wird inner­halb weniger Sekunden bewusstlos und verendet noch, ehe es verblutet ist. Verantwortungsvolle Bogenjäger schießen nur, wenn sie sicher sind, den vitalen Bereich des bejagten Wildes auch treffen zu können. Und genau das wird im praktischen Teil der Prüfung simuliert!

Bevor wir den Theoriekurs mit einer Multiple-Choice-Prüfung abschließen, wird noch die Schussplatzierung anhand einiger Modelle verschiedener Wildarten demonstriert. Schnell wird klar: Der Schuss muss sitzen!

Praxis

Am zweiten Kurstag geht es in leichtem Nieselregen hinaus zum Schießen. Es gilt, drei Wildscheiben auf eine Entfernung von 10, 15 und 20 m in den vitalen ­Bereich zu treffen. Insgesamt hat man sechs Schüsse, fünf davon müssen in den tödlichen Bereich des Stückes ­platziert werden. Die Schützen treten allesamt mit ihren eigenen Bögen an, die sie bereits seit Monaten zur ­Vorbereitung nutzen. An diesem Tag bestehen alle Schützen die Prüfung. Ein Erfolg auf ganzer Linie!

Resümee

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist die Bogenjagd für manch einen Jäger eine willkommene Abwechslung. Weg vom „Schneller, Höher, Weiter“ und zurück zum Ursprung; eins mit der Natur zu werden und zu jagen, wie es schon unsere Vorfahren getan haben. Die Bogenjagd, wenn sie ver­antwortungsvoll ausgeübt wird, ist ebenso weidgerecht wie die Jagd mit der Büchse. Allerdings sollte man ein geübter Schütze sein; dies gilt für alle Jäger!

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Barbara Marko
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - © Alpjagd
Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Alpjagd

Im Interview

Um einen besseren Einblick in die ­Bogenjagd und den damit verbundenen Enthusiasmus zu erfahren, haben wir Manfred Tauchner, Vizepräsident des BFA, zum Interview gebeten.

WEIDWERK: Wie bist du zur Bogenjagd gekommen, und wie lange betreibst du die Jagd mit Pfeil und Bogen schon?

Manfred Tauchner: Mein Großvater war Berufsjäger, auch mein Vater ist begeisterter Jäger, dadurch bin ich mit der Jagd aufgewachsen. Die Jagd mit Pfeil und Bogen betreibe ich seit 2003.

WEIDWERK: Wo hast du schon mit dem Bogen gejagt?

Tauchner: Nachdem es in Österreich verboten ist, hauptsächlich in Ungarn, aber auch in Kanada und Süd­afrika.

WEIDWERK: Was ist das Besondere an der Bogenjagd?

Tauchner: Jäger haben unterschied­liche Gründe, wenn sie auch Pfeil und Bogen als Jagdwerkzeuge nutzen. Für mich sind es vor allem die unmittelbare Nähe zum Wild sowie die Ruhe dieser Jagdform.

WEIDWERK: Wieso ist dir eine fundierte Bogenjagdausbildung so wichtig?

Tauchner: Eine fundierte Ausbildung ist meiner Meinung grundsätzlich für jede Jägerin und jeden Jäger wichtig. Das gilt für jede Form der Büchsen- und Flintenjagd, Bau- und Fallenjagd, Falknerei und natürlich auch für die Bogenjagd. Wir haben in Österreich das Glück, dass über die Jungjägerkurse der Landesjagdverbände jedem Interessenten eine gute Grundausbildung zur Ver­fügung steht. Dies stellt die beste Basis dar, um danach vor allem durch Praxiserfahrung zu einem fermen Jäger zu reifen. Beim Österreichischen Bogenjägerverein können interessierte Jägerinnen und Jäger nach positiver Absolvierung eines Kurses mit anschließender Schussprüfung eine international anerkannte Bogenjagdlizenz erwerben.

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen - Wo die Bogenjagd erlaubt (grüne ­Flächen) und wo sie verboten ist bzw. der Status nicht bekannt ist (graue Flächen). - © Grafik Stoertebeker24 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Weidgerecht mit Pfeil & Bogen © Grafik Stoertebeker24 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0